Lebensberatung

Ausgehend von der Achtung jedes Menschen als vollkommenes Wesen, ist es mein Anliegen in allen Beratungen, die Wahrnehmung wieder auf diese Ganzheitlichkeit zu lenken. Vielen fällt es schwer, sich selbst als ganz zu sehen. Zutief sitzen viele Prägungen, Gewohnheiten und Glaubenssätze. Gott, die Natur, das Alleine hat uns erschaffen und deshalb sind wir grundsätzlich bedingungslos geliebte, liebenswürdige Wesen und mit allem versorgt, was für das Leben erforderlich ist. Und so geht es mir darum zu erkennen:

„Nur was Du selber hast, kannst Du verschenken. Liebe Dich selbst und Du kannst lieben.“ Selbstaufopferung ohne Selbstliebe zehrt aus, macht verbittert und führt zu Neid und Missgunst. Selbstaufopferung als Bedürftigkeit, um Aufmerksamkeit und Liebe zu erhalten, ist keine Barmherzigkeit sondern ein verzweifelter Aufschrei nach menschlicher Wärme.

Aus meiner Praxis und meinem persönlichem Erleben weiß ich, wie schwer das erscheinen mag, das zuzulassen. Zu schwer erscheinen manche Schicksalsschläge. Durch mancher Menschen Leben ziehen sich diese wie ein Fluch. Und doch stehe ich zu meinen Worten, dass nur die Öffnung für Liebe und die Fülle des Lebens, zu Heilung führen kann.

Beziehungsberatung

Alleinstehende, Paare, Familien, Freundschaften, Chef/Angestellte, usw.


Lebensberatung ist immer auch eine Beziehungsberatung und so gehen wir Menschen immer in irgendeiner Art und Weise Beziehungen ein. Das sind Beziehungen zu anderen Menschen aber auch zu Tieren, Pflanzen, Gegenständen, ja sogar zu Ideen und Vorstellungen und sogar zu uns selbst.

Zu Menschen sind das Beziehungen als Paare, in Freundschaften, zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, in Unternehmen, Kirchen und Armeen, In Krankenhäusern, Geschäften und Vereinen. Der Aufzählung gibt es kein Ende. Beziehungen sind unvermeidlich zum Leben zugehörig und Voraussetzung dafür. Es kommt halt darauf an, WIE Beziehungen gestaltet werden

Aus meiner Sicht sind zwei grundlegende Gestaltungsmöglichkeiten von Beziehungen möglich, als

  1. Austausch von Bedürftigkeiten – Motto: „Gib mir das, was mir fehlt und ich gebe Dir das, was Du brauchst."
    Damit werden Beziehung letztlich als liebloser und gegenseitiger Austauschhandel von Waren betrachtet. Das führt zu Missverständnissen, Vorwürfen, Machtspielchen und vielen anderen Belastungen, die so vielen nur allzu bekannt vorkommen.
  2. Möglichkeit zur Erweiterung des persönlichen Erlebens – Motto: „Ich habe alles, was ich brauche und schenke Dir das liebend gern in Fülle."
    Damit eröffnen Beziehungen die Möglichkeit, sich gegenseitig und ohne Erwartungen zu beschenken. „Das Andere“ wird nicht mehr als Selbstbedienungsladen der eigenen Mangelhaftigkeit benutzt, sondern als zusätzliches Geschenk zur eigenen Fülle erlebt. Es kann gemeinsam eine neue, vorher ungeahnte Erlebenswelt eröffnet werden.

Natürlich wirke ich auf Punkt 2. hin und Ziel meiner Beratung ist es daher, in Abwägung beider Möglichkeiten die Aufmerksamkeit der Hilfesuchenden, auf deren eigene Fülle und Vollkommenheit zu lenken, anstatt sich in gegenseitiger Bedürftigkeit zu schwächen.

Es mag eine Herausforderung sein, doch selbst wenn einen niemand zu lieben scheint, gibt es immer noch die Möglichkeit, sich selbst anzunehmen und zu lieben. Und was sich daraus für Chancen ergeben, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.